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MUSEUM

Geschichte

Die RETRO STATION ist Nachfolgerin des ehemaligen Vestischen Museums, dessen Ursprung schon über 100 Jahre zurückliegt. Die Entstehung der Sammlung lässt sich bis zur Gründung des Vereins für Orts- und Heimatkunde im Jahr 1890 zurückverfolgen. In diesem Zusammenhang war es der Landrat Freiherr von Reitzenstein, der die Bevölkerung aufforderte, dem Verein „Altväter-Hausrat“ zu überlassen.

 

Die verschiedenen Sammlungsbereiche, die sich daraus ergaben, wurden ab 1912 für die Öffentlichkeit zugänglich und konnten im Keller des Rathauses besichtigt werden. 1922 übernahm die Stadt die Trägerschaft des Vestischen Museums, der ab 1925 in gleicher Funktion noch ein Museumsverein unterstützend hinzutrat. Von 1927 bis 1935 war das Museum in der alten Turmschule am Kirchplatz untergebracht (heute Ikonen-Museum).

Das immense Anwachsen der Sammlung machte 1935 einen Umzug in das alte Gymnasium Petrinum erforderlich. Während des Nationalsozialismus verlor das Vestische Museum durch die Aktion „Entartete Kunst“ zahlreiche unersetzbare Kunstwerke. Das vorläufige Ende bescherte dem Museum ein Bombentreffer im Jahr 1944. Die übrig gebliebenen Objekte verteilte man in verschiedene provisorische Depots im ganzen Stadtgebiet.

Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens des Vestischen Museums veranstaltete Dr. Anneliese Schröder, damalige Leiterin der Recklinghäuser Museen, 1980 eine große Ausstellung. Nach mehreren Jahrzehnten war es der Öffentlichkeit erstmals wieder möglich, die wichtigsten Bestände zu besichtigen. Daraus ergaben sich intensive Bemühungen zur Wiedereinrichtung: 1988 konnte das Vestische Museum an der Hohenzollernstraße wiedereröffnet werden.

Seit 2003 gehörte die Ausstellung organisatorisch zum „Haus der Geschichte“, das eine projektorientierte, institutionelle Kooperation zwischen Stadtarchiv und VHS darstellte. 2010 wurden das vormalige Vestische Museum und das Stadtarchiv zum Institut für Stadtgeschichte zusammengeführt. Damit verbunden war die Aufgabe einer Neugestaltung des Dauerausstellungsbereiches, der künftig in erster Linie Stadtgeschichte präsentieren sollte. Dabei gesetzte Schwerpunkte bilden die Bergbaugeschichte, die NS-Zeit und die Migrationsgeschichte der Region.

Durch die Umgestaltung war die Ausstellung längerfristig nicht zugänglich. Im November 2015 wurde die stadtgeschichtliche Dauerausstellung – die heute die Bezeichnung „RETRO STATION – Nächster Halt: Vergangenheit!“ trägt – in neugestalteter Form wiedereröffnet.